Wer Haut und Augen nicht ausreichend vor UV-Strahlung schützt, riskiert gesundheitliche Schäden. Auch im Winter kann Sonnenschutz wichtig sein, sagt das Bundesamt für Strahlenschutz.
Salzgitter (epd). Wer an sonnigen Tagen Wintersport in den Bergen betreibt, sollte sich aus Sicht des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) unbedingt mit Sonnencreme und Sonnenbrille schützen. Normalerweise sei hierzulande im Winter zwar kein UV-Schutz notwendig, erklärte die Behörde am Montag in Salzgitter. Doch könne auf Schnee in Höhenlagen die Sonnenstrahlung so stark sein, dass sie Haut und Augen schädige.
«Viele unterschätzen die UV-Strahlung beim Rodeln, Skifahren oder beim Sonnenbad auf der Hütte», sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini. «Sonnencreme und Sonnenbrille gehören beim Ausflug in die Berge auch im Winter mit ins Gepäck.» Für Gesicht, Lippen und andere unbedeckte Hautstellen solle eine Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 gewählt werden, rät Paulini.
Bei Sonnenbrillen empfiehlt das BfS, auf die Kennzeichnung UV400 zu achten. Daran sei zu erkennen, dass die Gläser die UV-Strahlung vollständig blockierten. Darüber hinaus solle die Sonnenbrille das Auge gut umschließen: «Ski- und Gletscherbrillen, die diese Voraussetzungen erfüllen, sind hier die richtige Wahl.»
Fernreisende in den Wintermonaten sollten den Sonnenschutz ebenfalls mit einpacken, hieß es weiter. Künstliche UV-Strahlung etwa in Solarien bedeute eine zusätzliche UV-Belastung, von der das BfS dringend abrate.