Mit der Friedensdenkschrift der EKD befasst sich ein Friedenskongress. Referenten sind unter anderem der EKD-Friedensbeauftragte Kramer und die frühere «Brot für die Welt»-Chefin Füllkrug-Weitzel.
Uelzen/Bonn (epd). Der aktuelle und der frühere Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer und Renke Brahms, diskutieren auf einem Kongress über die Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der Friedenskongress vom 4. bis 6. März in der Woltersburger Mühle in Uelzen steht unter dem Titel «'Böse von Jugend auf' - Realismus in der Friedensfrage?», wie die Evangelische Friedensarbeit im Raum der EKD am Montag in Bonn ankündigte.
Zum Tagungsprogramm gehören den Angaben zufolge unter anderem Vorträge von Kramer und Brahms sowie von der ehemaligen Präsidentin von «Brot für die Welt» und der Diakonie-Katastrophenhilfe, Cornelia Füllkrug-Weitzel. Zum Abschluss des Kongresses am 6. März ist ein Podiumsgespräch mit Füllkrug-Weitzel, Brahms, Kramer und der Theologin von der Tagungsstätte, Klara Butting, angekündigt.
Die Friedensdenkschrift des Rates der EKD, die im November vorgestellt wurde, werde kontrovers diskutiert, hieß es in der Ankündigung. Von vielen in und auch außerhalb der Kirche werde dabei der Realismus der neuen Denkschrift gelobt, ohne dass die Frage, was eigentlich Realismus sei, gestellt werde. Dieser Frage wolle der Kongress nachgehen. Veranstaltet wird dieser von der Tagungsstätte «Woltersdorfer Mühle» in Kooperation mit der Evangelischen Friedensarbeit im Raum der EKD.