Zum Hauptinhalt springen

Beratung rund ums Thema Trauung auf dem ökumenischen Messestand auf der Hochzeitsmesse in den Oldenburger Weser-Ems-Hallen

Wenn aus einem kleinen Flirt die ganz große Liebe wird, dann wünscht sich so manches Paar eine traumhafte und unvergessliche Hochzeit, bei der alle an diesem Glück teilhaben können. Voller Vorfreude geht’s ans Planen und Vorbereiten – und deshalb darf ein Besuch auf der Hochzeitsmesse in den Oldenburger Weser-Ems-Hallen auf keinen Fall fehlen. Hier findet sich alles rund um den „schönsten Tag im Leben“ – von zarten Brautkleidern über stilvolle Deko bis hin zur passenden Location. Mittendrin selbstverständlich auch in diesem Jahr: die evangelische und die katholische Kirche im Oldenburger Land. 

So vieles ist möglich
Bereits zum 34. Mal gibt es am ökumenischen Messestand ein Stelldichein. Eingeladen sind Besucherinnen und Besucher, miteinander ins Gespräch zu kommen. „Oftmals sind noch viele Fragen zur kirchlichen Trauung offen, die wir natürlich sehr gerne beantworten“, so das sympathische Team. Immer wieder sei es für viele Brautpaare überraschend: dass so viel mehr möglich ist als erwartet. „Der Wunsch nach einer individuellen Trauung ist da. Wir nehmen das ernst und versuchen, die Wünsche und Vorstellungen umzusetzen und mit einfließen zu lassen“, so Pfarrerin Dr. Anna Cornelius aus der Kirchengemeinde Ofen. Auch dass der Familienhund Teil der Zeremonie ist, hat sie schon einige Male selbst erlebt. Allerdings müsse man hier abwägen, welche Bedeutung das Tier für den Menschen hat – oder ob es lediglich um die Show gehe.

Ganz persönliche Geschichten
Die Pfarrerinnen und Pfarrer am Messestand trauen oft bereits seit Jahrzehnten Menschen, die sich für ihre Liebe den kirchlichen Segen wünschen – und dennoch ist jedes Paar einzigartig. „Es ist immer wieder toll, wenn Brautpaare mit ihren ganz persönlichen Geschichten zu uns kommen“, sagt Irene Schlawin, Pfarrerin in Ganderkesee. „Und es sind nicht nur die ganz jungen Paare, sondern auch solche, die vielleicht schon seit 20 Jahren zusammen sind, bereits große Kinder haben und nun heiraten möchten. Andere sind vielleicht bereits seit Langem verheiratet und wünschen sich nun zusätzlich den kirchlichen Segen.“ Sehr gerne erinnert sie sich auch an Paare, die bereits seit 25 Jahren verheiratet sind und sich zur Silberhochzeit nochmal das Ja-Wort geben. „Das ist dann eine ganz bewusste Entscheidung: Man ist schon so lange den Weg gemeinsam gegangen und möchte auch die nächsten 25 Jahre noch gemeinsam verbringen. Es ist eine ganz besondere Atmosphäre, und vielleicht sind auch Kinder dabei und möchten etwas vortragen.“ 

Emotionale Momente
Natürlich gibt es auch beim Heiraten die unterschiedlichsten Trends. „Heute kommt es beispielsweise wieder häufiger vor, dass der Vater die Braut zum Altar führt. Aber nicht, wie in dem mittelalterlichen Brauch, um sie dem Bräutigam zu übergeben; sondern um sie auch auf diesem Weg zu begleiten, wie er es all die Jahre getan hat. Das gilt insbesondere für die jüngere Väter-Generation, die sich von Anfang an stark mit eingebracht hat.“ Doch auch wenn das Drumherum insbesondere für das Brautpaar von großer Bedeutung ist: „Wenn wir dann den Segen sprechen, ist es für beide ein heiliger, sehr emotionaler Moment, und man spürt, dass das Paar sich nun voll und ganz auf sich besinnt“, so Anna Cornelius. 

Mit kirchlichem Segen
Sie ist katholisch, er evangelisch. Und nun? „Ökumenische Trauungen kommen immer häufiger vor“, weiß Pfarrer Michael Bohne aus Oldenburg. Genau dies wirft bei vielen Paaren Fragen auf – die sehr gerne am Messestand beantwortet werden. Und dann stellt sich bei einigen auch noch die grundsätzliche Frage, ob es überhaupt eine kirchliche Trauung geben soll oder nicht. Bei vielen Brautpaaren gibt es dazu keine Diskussion, so wie bei einem Paar aus Oldenburg: „Wir heiraten im Juli in der Ansgari-Kirche. Das gehört für uns einfach dazu. Es ist uns sehr wichtig und stand deswegen schon sehr schnell für uns fest.“ Ganz anders sieht dies bei einem Paar aus dem Wangerland aus: Während die Braut am liebsten „richtig“ kirchlich heiraten möchte, wäre ihr Lebensgefährte allein mit der Segnung ganz zufrieden – auch an einem anderen Tag ganz ohne Hochzeitsgesellschaft. Dass auch dies möglich ist, weiß Pfarrer Karsten Hilgen aus der Kirchengemeinde Visbek-Langförden und kann das Paar hierzu eingehend beraten.

Wer sich übrigens schon mal ein wenig auf die Hochzeit einstimmen möchte, der kann auch in diesem Jahr seinen ganz persönlichen Trauspruch am lilafarbenen Glockenturm ziehen. Außerdem wieder mit dabei: das traditionelle Barometer, bei dem man mit Hilfe eines Tischtennisballs seine Stimme dazu abgeben kann, was einem während einer kirchlichen Trauung wichtig ist. Nicht zu vergessen: Das Team hält jede Menge Info-Broschüren bereit, in denen ebenfalls zahlreiche Fragen beantwortet werden.

Auch am Sonntag, 25. Januar, kann der gemeinsame Stand der evangelischen und katholischen Kirche im Oldenburger Land besucht werden. Von 10 bis 17 Uhr bietet die Hochzeitsmesse in den Oldenburger Weser-Ems-Hallen dazu die Gelegenheit.

Weitere Imformationen unter: www.hochzeitsmesse-oldenburg.de 

Ein Beitrag von Melanie Jülisch.
 

Das Team am Samstagvormittag (von links nach rechts): Pfarrerin Dr. Anna Cornelius, Sabine Orth, Pfarrerin Irene Schlawin, Pfarrer Michael Bohne und Pfarrerin i. R. Michael Kalisch.
Das Team am Samstagvormittag (von links nach rechts): Pfarrerin Dr. Anna Cornelius, Sabine Orth, Pfarrerin Irene Schlawin, Pfarrer Michael Bohne und Pfarrerin i. R. Michael Kalisch.
Wieder mit dabei ist das Barometer, bei dem Besucherinnen und Besucher abstimmen können, was ihnen bei einer kirchlichen Trauung wichtig ist.
Wieder mit dabei ist das Barometer, bei dem Besucherinnen und Besucher abstimmen können, was ihnen bei einer kirchlichen Trauung wichtig ist.
Dieses Bäumchen mit seinen Fragen dient als Inspirationsquelle.
Dieses Bäumchen mit seinen Fragen dient als Inspirationsquelle.
Zahlreiche Informationsbroschüren gibt es am Stand.
Zahlreiche Informationsbroschüren gibt es am Stand.
Bunte Bänder und süße Schokoherzen erfreuen die Messebesucher*innen.
Bunte Bänder und süße Schokoherzen erfreuen die Messebesucher*innen.
Darf nicht fehlen: Der Glockenturm zum Ziehen des Trauspruchs hat eine lange Tradition.
Darf nicht fehlen: Der Glockenturm zum Ziehen des Trauspruchs hat eine lange Tradition.