Bremen (epd). Gleich acht Religionen laden am 18. Januar unter der Überschrift «Wir beten für den Frieden» zu einem interreligiösen Friedensgebet in das Bremer Rathaus ein. Nach einem Grußwort von Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) wollen Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Religionen nacheinander Gebete oder Beiträge für den Frieden in der Welt vortragen, wie ein Sprecher des Katholischen Gemeindeverbands in Bremen am Freitag mitteilte. Bei der Feier ab 16 Uhr sind das Alevitum, die Bahai-Religion, der Buddhismus, das Christentum, der Hinduismus, der Islam, das Judentum und das Yesidentum vertreten.
Seit 2005 wird das Friedensgebet im Rathaus gefeiert. Die Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Religionsgemeinschaften kommen den Angaben zufolge in einem weltanschaulich neutralen, aber gleichzeitig öffentlichen Rahmen zusammen, um mit Gebeten oder Texten dafür zu bitten, die Menschen auf den Weg des Friedens zu führen. Dieses geschieht in gegenseitigem Respekt und Ehrfurcht vor dem, was den anderen heilig ist.