Zum Hauptinhalt springen

Die gesellschaftlichen Anforderungen an den Kinderschutz wachsen. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) trifft sich mit den Leitern von Kinderschutz-Zentren, um über die künftige Unterstützung und Finanzierung zu diskutieren.

Oldenburg (epd). Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) besucht am Freitag das Kinderschutz-Zentrum in Oldenburg. Im Fokus der Gespräche steht die Frage nach einer langfristigen und verlässlichen Finanzierung der niedersächsischen Kinderschutz-Zentren vor dem Hintergrund wachsender gesellschaftlicher Anforderungen, wie das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche am Montag in Oldenburg mitteilte.

Lies wird sich den Informationen zufolge bei dem Dialog zwischen Praxis und Politik mit den Leiterinnen und Leitern der sechs vom Land geförderten Kinderschutz-Zentren über die gestiegenen Anforderungen sowie die Finanzierung des Kinderschutzes austauschen. Der Bedarf an spezialisierter und kompetenter Beratung bei Gewalt gegen Kinder, Krisenintervention, Prävention und Fortbildung sei deutlich gewachsen, betonte das Diakonische Werk. Gleichzeitig stünden die bestehenden Strukturen finanziell unter Druck.

In diesem Jahr soll laut Angaben der Entwurf eines neuen niedersächsischen Kinderschutzgesetzes in den Landtag eingebracht werden. Ziel sei es, flächendeckend spezialisierte Fachkompetenz zum Schutz von Kindern vorzuhalten. Das Kinderschutz-Zentrum Oldenburg arbeitet unter dem Dach der Diakonie Oldenburger Land, Träger ist der «Verein zur Verhütung von Kindesmisshandlung».