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Bremerhaven (epd). Die Seenotretter der Station Bremerhaven der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben am Samstagnachmittag auf der Außenweser zwei Männer aus einer Lebensgefahr gerettet. Das Motorboot der beiden Niederländer war leckgeschlagen und drohte zu sinken, wie die DGzRS am Sonntag mitteilte.

Das ehemalige Lotsenversetzboot befand sich im Fahrwasser der Außenweser, etwa in Höhe der unbewohnten Insel Mellum, als die Rettungsleitstelle der DGzRS in Bremen die Meldung erhielt, wie es hieß. Die beiden Männer an Bord berichteten, dass zunehmend Wasser ins Boot dringen würde und die Pumpe nicht richtig funktioniere. Der Seenotrettungskreuzer «Hermann Rudolf Meyer» sei alarmiert worden und 45 Minuten später bei dem Havaristen längsseits gegangen.

Die Seenotretter hätten den Wassereinbruch zunächst mit einer Pumpe unter Kontrolle gebracht, als sich plötzlich das Leck im Rumpf vergrößert habe. Einer von ihnen habe das Leck mit einem Pfropfen gestopft. Der Havarist sei nach Bremerhaven geschleppt worden. Im vergangenen Jahr waren die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger eigenen Angaben zufolge in 1.723 Einsätzen auf Nord- und Ostsee insgesamt 3.389 Menschen zu Hilfe gekommen.