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Dreiteilige Veranstaltungsreihe zu unterschiedlichen Perspektiven auf Sicherheit im urbanen Raum

Ein dreiteilige Veranstaltungsreihe „Gemeinsam sicher in Oldenburg“ im Februar und März greift Fragen zu den Themen Sicherheit, Unsicherheit und Schutzbedürfnisse auf und lädt dazu ein, Sicherheit aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten: analytisch, praktisch und künstlerisch.

Ziel der Reihe ist es, einen offenen, respektvollen und anregenden Austausch zu ermöglichen, in dem verschiedene Erfahrungen, Sichtweisen und Meinungen nebeneinanderstehen und miteinander ins Gespräch kommen können. Die Veranstaltungen setzen jeweils eigene Zugangsmöglichkeiten und Schwerpunkte und innerhalb des Themas Sicherheit.

Was bedeutet Sicherheit und wann fühlen wir uns sicher? Wie prägt das Sicherheitsgefühl den Blick auf unsere Stadt, auf bestimmte Orte, Situationen oder Personengruppen? Wie sieht unser Stadtbild aus?  

Solche Fragen rund um die Themen Sicherheit, Unsicherheit und Schutzbedürfnisse sind derzeit hochaktuell. Öffentliche Debatten zeigen, dass das Thema Sicherheit zum Teil mit Zuschreibungen, impliziter Diskriminierung und Stigmatisierung verknüpft ist und damit deutlich über Aspekte von Kriminalität oder Ordnung hinausweist.

Auch in Oldenburg rückt das subjektive Sicherheitsgefühl immer wieder in den Fokus: Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich, wo sie sich sicher fühlen, wo Unsicherheiten entstehen und welche Rolle gesellschaftliche Strukturen, Institutionen und Wahrnehmungen dabei spielen.

Die dreiteilige Veranstaltungsreihe „Gemeinsam sicher in Oldenburg“ greift diese Fragen auf und lädt dazu ein, Sicherheit aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten: analytisch, praktisch und künstlerisch. Ziel der Reihe ist es, einen offenen, respektvollen und anregenden Austausch zu ermöglichen, in dem verschiedene Erfahrungen, Sichtweisen und Meinungen nebeneinanderstehen und miteinander ins Gespräch kommen können. Die Veranstaltungen setzen jeweils eigene Zugangsmöglichkeiten und Schwerpunkte und innerhalb des Themas Sicherheit.

Auftaktveranstaltung am 11. Februar 2026
Diskriminierung und Sicherheit – Eine Bestandsaufnahme
Ort: Jugendherberge Oldenburg, Straßburger Str. 6, 26123 Oldenburg 
Uhrzeit: 18:00-20:00

Zum Auftakt der Reihe steht eine Auseinandersetzung mit den Themen Sicherheit, Diskriminierung und staatliche Institutionen im Mittelpunkt. In Vorträgen und anschließender Diskussion werden gesellschaftliche Mechanismen, Wahrnehmungen und Erfahrungen beleuchtet, die unser Verständnis von Sicherheit prägen.

Referierende sind:
Bayan Anouz, Pädagogin, Beraterin, Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg
Dr. phil. Fatoş Atali-Timmer, Diplom-Pädagogin an der Universität Oldenburg

Workshop 1 – 4. März 2026
Unterwegs sicher – Ein Stadtspaziergang in Oldenburg 
Ort: Gottorpstraße 14, 26122 Oldenburg 
Uhrzeit: 16:00-20:00
 

Wie sicher fühlen wir uns im öffentlichen Raum? Welche Orte empfinden wir als schützend, welche als verunsichernd und warum?

Im Rahmen eines gemeinsamen Stadtspaziergangs mit der Oldenburger Innenarchitektin Karin Kleinefeld und Daniela Schoone, Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, wird ein Oldenburger Viertel aus dem Blickwinkel von Sicherheit erkundet.

Straßen, Plätze, Ecken und Gassen werden gemeinsam wahrgenommen, analysiert und diskutiert. Der Spaziergang lädt dazu ein, individuelle Eindrücke mit fachlichen Perspektiven zu verbinden und Sicherheit als räumlich erfahrbares Phänomen zu reflektieren.

Workshop 2 / Abschlussveranstaltung – 11. März 2026
Gesichter der Stadt Oldenburg – Eine künstlerische Auseinandersetzung mit Film und Austausch
Ort: KinOLaden, Wallstraße 24, Oldenburg 
Uhrzeit: 16:00-20:00

Den Abschluss der Reihe bildet eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion. Die künstlerische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen „Gesichtern“ der Stadt Oldenburg eröffnet einen emotionalen und reflektierenden Zugang zum Thema.

Im gemeinsamen Austausch werden Eindrücke aus der Filmvorführung geteilt. Dabei steht erneut der Dialog im Vordergrund: unterschiedliche Perspektiven sollen sichtbar werden und miteinander ins Gespräch kommen.
Die Anmeldegebühr beträgt 5 Euro pro Veranstaltung.

„Gemeinsam sicher in Oldenburg“ versteht Sicherheit nicht als eindimensionale Größe, sondern als gesellschaftliches Thema, das Wahrnehmung, Erfahrung, Machtverhältnisse und Zusammenleben berührt. Die Reihe lädt dazu ein, zuzuhören, mitzudiskutieren und Sicherheit gemeinsam neu zu denken. 

Die Reihe ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen der EEB Oldenburg und der Ev.-luth. Frauenarbeit Oldenburg und wird voraussichtlich journalistisch begleitet.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.kirche-oldenburg.de/fileadmin/elkio/frauenarbeit/Downloads/Flyer_Gemeinsam_sicher_in_Oldenburg.pdf  
 

Dreiteilige Veranstaltungsreihe zu unterschiedlichen Perspektiven auf Sicherheit im urbanen Raum
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