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Osnabrück (epd). Wie steht es mit dem zivilgesellschaftlichen Engagement fünf Jahre nach dem starken Zuzug von Flüchtlingen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das «Forum Migration» des Museumsquartiers Osnabrück im Rahmen einer Veranstaltungsreihe. In Vorträgen, Diskussionen, Workshops und Theateraufführungen analysieren Wissenschaftler, Ehrenamtliche und Kulturschaffende, wie Neubürger in der Gesellschaft angekommen sind und welche Ehrenamts-Initiativen sich bis heute mit dem Thema Flucht auseinandersetzen, teilte die Stadt am Montag mit.

 

Der evangelische Pastor Frieder Mahrarens und die Caritas-Expertin Margret Pues werden über das Kirchenasyl berichten, hieß es. Vereine und Initiativen für Flüchtlingshilfe stellen damalige und aktuelle Projekte vor. Forscher des Instituts für Migration und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück beleuchten das Dublin-System für die Verteilung der Flüchtlinge in Europa. Trauma-Experten erläutern die Möglichkeiten der psychosozialen Versorgung von Geflüchteten in Niedersachsen. Schauspieler geben unter dem Titel «Mittelmeer-Monologe» Erfahrungen von Migranten auf den lebensgefährlichen Fluchtwegen wieder.