Wir verstehen Sie darum als erneute Geschenke Gottes, ermöglicht durch seine Kraft aus der Höhe, angesteckt, entfacht und mit Rückenwind versehen durch die Kraft des Heiligen Geistes, der auf euch kommen wird. Das ist der Zuspruch Jesu für unsere alltägliche Arbeit auch im Beruf als Pfarrerin und Pfarrer, so Janssen.
Als zuständige Personalreferentin überreichte Oberkirchenrätin Annette-Christine Lenk die Ordinationsurkunden an: Johannes Heiber, Jade; Wolfgang Pautz-Wilhelm, Deutsche Seemannsmission Mäntyluoto/Finnland; Tabea Rösler, Lemwerder; Verena Wilhelm, Deutsche Seemannsmission Mäntyluoto/Finnland und Katja Witte, Friedrich-August-Hütte. Die Ordination fand mit Beteiligung der Gemeinden, in denen die Vikare und Vikarinnen bisher tätig waren, statt.
Janssen begrüßte die neuen Pastorinnen und Pastoren in einem Kreis, der alles andere als extravagant, exquisit, exzellent ist. Herzlich willkommen mit Ihren Glaubenserfahrungen und Gaben, mit Ihrer Lesart der Schrift und Ihrer Leidenschaft für die Sache. Schon in Ihren ersten Schritten kirchlicher Praxis haben Sie diese Wechselbeziehung kennen gelernt zwischen Amt und Gemeinde, zwischen Person und Gemeinschaft, zwischen Individualität und Vielfalt. Gaben treffen auf Aufgaben, Herausforderungen auch die uralten schon bringen neue Erfahrungen.
Im schönsten Beruf der Welt und unterwegs im Auftrag des Herrn träfen Pastorinnen und Pastoren auf die Bedürfnisse der Menschen: Menschen wollen frei denken, reden und handeln. Sie wollen aufrecht und zugewandt leben. Menschen wollen aufgesucht und beteiligt werden. Sie wollen ihr Miteinander gestalten. Menschen hoffen, freuen sich auf Ihre Begleitung, so Janssen.
Mit der Ordination werden Pastorinnen und Pastoren öffentlich dazu berufen, zu predigen, zu taufen und das Abendmahl auszuteilen Berufung, Segnung und Sendung zum Dienst der öffentlichen Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung.






