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Unter der anhaltenden Schneedecke finden die lautlosen Mäusejäger nur schwer Nahrung. Viele überleben den Winter daher nicht. Vogelfreunde können den Eulen mit einfachen Mitteln helfen.

Hannover (epd). Der Naturschutzbund (Nabu) Niedersachsen ruft angesichts von Schnee und Kälte dazu auf, Zufluchtsorte für Eulen zu schaffen. Viele Eulenarten gerieten in strengen Wintern in große Not, teilte der Verband mit. Wer über Scheunen, Ställe oder Hallen verfügt, sollte diese daher für die lautlosen Mäusejäger öffnen. Auch mit Nistkästen und Brutkörben könne den Vögeln geholfen werden.

Unter der anhaltenden Schneedecke fänden viele Eulen keine Nahrung, sagte der Nabu-Vogelexperte Lamin Neffati. Besonders hart treffe es Schleiereulen und Steinkäuze, die dringend auf Mäuse angewiesen seien. In Scheunen, Ställen oder Hallen könnten Eulen jedoch nach Mäusen jagen. «Ein halboffenes Tor oder ein geöffnetes Fenster reicht oft schon aus. So lassen sich mit minimalem Aufwand Eulenleben retten.»

Für alle, die heimischen Eulen helfen möchten, stellt der Nabu eine umfangreiche Bauplansammlung für Nisthilfen sowie die Farbbroschüre «Eulen und Käuze» des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern zur Verfügung. Das Info-Paket kann gegen Einsendung von 5 Euro beim Nabu Niedersachsen angefordert werden.