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Zusammenfassung der konstituierenden Tagung der 50. Synode

Chris Schellstede zum Präsidenten der oldenburgischen Synode gewählt

Die Mitglieder der 50. Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg haben auf ihrer konstituierenden Tagung am Samstag, 7. März, Chris Schellstede zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Der 25-jährige Kaufmann für Tourismus und Freizeit aus Nordenham ist Nachfolger von Sabine Blütchen, die die oldenburgische Synode 18 Jahre geleitet hatte und nicht wieder zur Wahl stand. Die Synodalen stimmten auf ihrer Tagung in der Integrativen Gesamtschule Wilhelmshaven mit großer Mehrheit für Schellstede. Er erhielt 49 Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und vier Enthaltungen. Schellstede war der einzige Kandidat und gehört seit November 2022 der Synode der oldenburgischen Kirche an. Er ist der jüngste Synodenpräsident in der Geschichte der oldenburgischen Kirche.

In seiner Vorstellung betonte Chris Schellstede, dass ihm eine Kirche am Herzen liege, die gesellschaftlich präsent sei und die Haltung zeige, ohne moralisch zu belehren. Eine Kirche, „die geistlich, theologisch verwurzelt bleibt und daraus den Mut schöpft sich zu verändern. Eine Kirche, die jungen Menschen nicht nur zuhört, wenn sie bleiben sollen oder es gerade gut passt, sondern sie ernsthaft beteiligt. Und eine Kirche, die die Erfahrung älterer Generationen nicht verwaltet, sondern wertschätzt und einbindet.“

Vor der oldenburgischen Kirche liegen laut Schellstede große Herausforderungen wie sinkende Mitgliederzahlen, weniger werdende finanzielle Ressourcen, die Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt, die Klimakrise, Vertrauensverlust und gesellschaftliche Veränderungen. Er weigere sich aber zu glauben, „dass Schrumpfung gleichbedeutend ist mit Bedeutungslosigkeit. Kirche ist nicht dann am stärksten, wenn sie möglichst groß ist, sondern wenn sie klar weiß, wofür sie steht.“

Chris Schellstede (25) stammt gebürtig aus Nordenham und ist seit Februar 2024 Vorstands- und Bildungsreferent bei der Deutschen KlimaStiftung. Nach dem Fachabitur am Gymnasium Nordenham (2019) hat Schellstede einen Bundesfreiwilligendienst (2019 – 2021) absolviert und danach eine Ausbildung zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit beim Klimahaus Bremerhaven (August 2021 bis Januar 2024). Seit November 2022 gehört er der Synode der oldenburgischen Kirche an, seit Juni 2024 ist er Kirchenältester der Kirchengemeinde Blexen. Von 2019 bis 2023 war er Vorsitzender der Evangelischen Jugend Oldenburg (ejo). Weiterhin hat Schellstede eine Ausbildung zum Predigtlektor der oldenburgischen Kirche absolviert.

Wahl der synodalen Mitglieder des Gemeinsamen Kirchenausschusses

Die Synodalen haben auf ihrer konstituierenden Tagung auch die synodalen Mitglieder des Gemeinsamen Kirchenausschusses (GKA) gewählt. Zwischen den Synodentagungen wird die Synode durch den GKA vertreten, der zusammen mit dem Oberkirchenrat an den Aufgaben der Leitung und Verwaltung der Kirche nach den Bestimmungen der Kirchenordnung arbeitet. Der GKA nimmt die Verantwortung für die Behandlung grundsätzlicher Aufgaben der Kirche wahr, solange die Synode nicht tagt. 

Zusätzlich zu Synodenpräsident Chris Schellstede, der qua Amt Mitglied des GKA ist, wurden als synodale Mitglieder in den GKA gewählt: 
Nichttheologische Mitglieder: Claudia Reetz (Berufene), Petra Holzapfel-Sperling (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land) und Ina von Deetzen (Kirchenkreis Ammerland)
sowie als theologische Mitglieder: Pfarrerin Anke Stalling (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven) und Kreispfarrerin Birte Wielage (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land). 

Darüber hinaus gehören dem Gemeinsamen Kirchenausschuss an: 
Bischof Thomas Adomeit sowie die vier Mitglieder des Oberkirchenrates (Oberkirchenrätin Gudrun Mawick, Oberkirchenrat Lars Dede, Oberkirchenrat Sebastian Groß und Oberkirchenrat Hauke Smoor). Bischof Adomeit ist Vorsitzender des GKA, Synodenpräsident Schellstede sein Stellvertreter.

„Die Synodalen haben eine Mehrheit im GKA, damit der synodale Wille zwischen den Tagungen erkennbar bleibt“, so Bischof Adomeit im Vorfeld der Wahl.

Besetzung der Ausschüsse und Gremien

Da die wesentliche Arbeit des Kirchenparlaments in Ausschüssen geschieht und dort in der Regel die Themen und Vorlagen vorberaten werden, hat die Synode ihre Ausschüsse neu gebildet und besetzt. 

Folgende Ausschüsse wurden neu besetzt: Ausschuss für theologische und liturgische Fragen, Schöpfungsverantwortung, Mission und Ökumene; Rechts- und Verfassungsausschuss; Finanz- und Personalausschuss; Ausschuss für Gemeindedienst, Seelsorge und Diakonie; Ausschuss für Jugend, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Rechnungsprüfungsausschuss. 

Weiterhin wählten die Synodalen die Mitglieder für den Kirchensteuerbeirat und den Wahlausschuss für das Bischofs- und Oberkirchenratsamt.

Weiterhin erfolgte Wahlen in das Visitationsteam für Kirchenkreise, Einrichtungen und Werke und Arbeitsbereiche der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, den Beirat für Kirchenmusik, den Aufsichtsrat des Diakonischen Werkes der oldenburgischen Kirche, die Wahl einer Vertrauensperson für Ehrenamtliche sowie für weitere Gremien.

Festgottesdienst zur Amtseinführung

Im Anschluss an die konstituierende Tagung der 50. Synode wurden die Synodalen am Samstagnachmittag in einem Festgottesdienst in der Friedenskirche in Fedderwardergroden von Bischof Thomas Adomeit in ihr Amt eingeführt. 

Im Gottesdienst sprachen Bischof Thomas Adomeit und Oberkirchenrat Lars Dede jeder/jedem einzelnen Synodalen den Segen Gottes zu.

Entpflichtung von langjähriger Synodenpräsidentin Sabine Blütchen

Im Festgottesdienst am Samstagnachmittag wurde auch die bisherige Synodenpräsidentin Sabine Blütchen von Bischof Thomas Adomeit entpflichtet.

Sabine Blütchen hat die Synode der oldenburgischen Kirche seit Januar 2008 geleitet und war in dieser Funktion auch Mitglied des Gemeinsamen Kirchenausschusses.

Über sehr viele Jahre habe Blütchen das Gesicht dieser Synode entscheidend mitgeprägt, so Adomeit. 30 Jahre sei sie Mitglied der Synode der oldenburgischen Kirche gewesen, 18 Jahre lang ihre Präsidentin. Das sei eine außerordentliche Wegstrecke. 

„Wir nehmen heute Abschied mit großem Respekt, mit herzlichem Dank und mit hoher Wertschätzung“, betonte Bischof Adomeit. Sabine Blütchen habe das anspruchsvolle Ehrenamt als Synodenpräsidentin „mit profunder Kenntnis der oldenburgischen Kirche, mit viel Herzblut und mit beeindruckendem Engagement ausgefüllt. Mit deiner kompetenten Art und deiner souveränen Weise hast du immer dafür gesorgt, dass wichtige Weichenstellungen gut vorbereitet und unter Abwägen aller Argumente vorgenommen werden konnten. Für die Belange deiner Kirche warst du immer ansprechbar. Du hast Ehrenamtliche und Hauptamtliche zur gemeinsamen Leitung der Kirche ermutigt. Für den Oberkirchenrat und auch für mich als Bischof warst du darin eine verlässliche Partnerin“, so Adomeit.

„Man spürte deinem Dienst an, was dich geprägt hat: Klarheit im Denken, Besonnenheit im Handeln, Aufmerksamkeit für Verfahren und zugleich ein gutes Gespür für Menschen. Du konntest leiten, ohne dich in den Vordergrund zu spielen. Du konntest ordnen, ohne zu verhärten. Du konntest unterschiedliche Stimmen hören und zusammenführen. Das ist viel. Und das ist kostbar.“

In die langjährige Amtszeit von Sabine Blütchen seien wichtige und zum Teil weitreichende Entscheidungen für die oldenburgische Kirche gefallen. „Etwa die Möglichkeit, gleichgeschlechtliche Paare zu trauen, ebenso wichtige Weichenstellungen beim Klimaschutz und zugleich auch schmerzliche, aber notwendige Entscheidungen im Blick auf die Zukunftsfähigkeit unserer Kirche.“ Blütchen hat laut Adomeit diese Prozesse nicht beschönigt, aber geholfen, sie zu gestalten. „Du hast geholfen, dass schwierige Fragen nicht zerredet, sondern verantwortlich beraten wurden. Und du hast mit dafür gesorgt, dass unsere Kirche auch in herausfordernden Zeiten handlungsfähig blieb.“

Das gelte auch ausdrücklich für die Zeit der Corona-Pandemie. So habe Blütchen die Synode in das digitale Zeitalter geführt: digitale Abstimmungen, digitale Vorlagen, neue Abläufe und Verfahren. Auch darin zeige sich Leitung: „nicht nur Bewährtes zu schützen, sondern in veränderter Lage Wege zu finden, auf denen Verantwortung weiter wahrgenommen werden kann“, so Bischof Thomas Adomeit.

Sabine Blütchen (72) war seit 1996 Mitglied der Synode der oldenburgischen Kirche und seit Januar 2008 Synodenpräsidentin. Gebürtig stammt Blütchen aus Neumünster (Schleswig-Holstein). Sie ist Mutter eines erwachsenen Sohnes und lebt mit ihrem Mann in Oldenburg. Nach dem Jurastudium in Kiel und Berlin hat sie zunächst als Rechtsanwältin in Berlin gearbeitet. In den Jahren von 1992 bis 1997 war sie Dozentin an der Handwerkskammer und der Logopädischen Lehranstalt in Oldenburg. Von 1997 bis zu ihrem Ruhestand war sie in Oldenburg als Rechtsanwältin und Mediatorin tätig. 

2009 wurde Blütchen zusätzlich Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und arbeitete dort im Beirat des EKD-Zentrums Qualitätsentwicklung im Gottesdienst mit. In der 12. Synode der EKD gehörte sie dem Präsidium an und verstand sich dort als „Vertreterin der kleineren EKD-Gliedkirchen“. Blütchen ist weiterhin Mitglied der 13. EKD-Synode.

Kirchenparlament ist das oberste Organ der Kirche

Das Kirchenparlament ist das oberste Organ der Kirche. Es nimmt stellvertretend für die Gemeinden die geistliche und rechtliche Verantwortung für das Leben der Kirche wahr. Die Synode ist beauftragt, auf allen Gebieten des kirchlichen Lebens Entscheidungen zu fällen. Ihr steht die kirchliche Gesetzgebung zu, sie ist für den gesamtkirchlichen Haushalt verantwortlich und wählt den Bischof bzw. die Bischöfin sowie die Oberkirchenräte.
Die Synode, deren Amtszeit sechs Jahre beträgt, hat insgesamt 60 Mitglieder. Davon wurden 54 im letzten Jahr von den sechs Kreissynoden gewählt. Ein Drittel der 54 gewählten Synodalen sind ordinierte Pfarrerinnen und Pfarrer (18) und zwei Drittel andere Gemeindeglieder (36 Kirchenälteste oder sonstige im kirchlichen Leben bewährte Gemeindeglieder). Weitere sechs Synodale werden vom Oberkirchenrat berufen. Von den 60 Synodalen sind 31 weiblich und 29 männlich. Sieben Synodale sind unter 30 Jahre alt und 24 wurden neu in die Synode gewählt.

Die Verhandlungen der Synode konnten im Live-Stream verfolgt werden. 

Eröffnung der konstituierenden Tagung

Mit einer Andacht in der Integrativen Gesamtschule Wilhelmshaven ist am Samstagmorgen die konstituierende Tagung der 50. Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg eröffnet worden. Die Jahreslosung „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.“ (Offenbarung 21,5), passe gut an den Beginn der 50. Synode der oldenburgischen Kirche, sagte Bischof Thomas Adomeit. „Denn neu wird heute nicht einfach alles. Aber neu beginnt etwas.“

Diese Jahreslosung sei kein Grund zur Bequemlichkeit, sondern ein Ruf zur Bereitschaft. „Denn wo Gott spricht: Ich mache alles neu, da sind wir eingeladen, uns diesem neuen Handeln Gottes nicht zu verschließen.“ Wer Verantwortung übernehme, sage ja nicht nur: „Ich verwalte, was ist. Sondern auch: Ich stelle mich zur Verfügung für das, was werden soll.“

„Denn nicht wir müssen die Kirche erlösen. Nicht unsere Klugheit, nicht unsere Mehrheiten, nicht unsere Geschäftsordnung, nicht unsere Beschlüsse bringen das Neue hervor, das wirklich trägt“, so Adomeit. Kirche lebe nicht davon, dass sie sich selbst neu erfinde. Kirche lebe davon, „dass Gott sie immer wieder erneuert: durch sein Wort, durch seinen Geist, durch Menschen, die sich rufen lassen, durch Vertrauen, Mut und Klarheit.“
 

Alterspräsidentin Almut Härtel leitet Beginn der Tagung

Nach einer Andacht von Bischof Thomas Adomeit leitete die Synodale Almut Härtel (70 Jahre) aus dem Kirchenkreis Oldenburger Münsterland als Alterspräsidentin die ersten Tagungsordnungspunkte der konstituierenden Tagung der 50. Synode. Die jüngsten Synodalen Jule Stamer (22) und Milan Sträter (21) assistierten als Schriftführer*innen. 

Es folgte die Feststellung der Anwesenheit und die Annahme der Wahlprüfung, mit der sich die Synode konstituiert hat.

In ihrer Ansprache begrüßte Almut Härtel besonders die 24 Synodalen, die neu in das Amt gewählt bzw. berufen wurden. Sie dankte ihnen für ihre Bereitschaft, „Verantwortung zu übernehmen und sich als Synodale auf gesamtkirchlicher Ebene für unsere Kirche zu engagieren. Ihr Mitwirken ist von großer Bedeutung für den Weg, den wir als Kirche gehen.“

Mit Blick auf alle Synodalen betonte Alterspräsidentin Almut Härtel, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, sich in der Synode zu engagieren, sondern „ein Zeichen von Vertrauen, Mut und Bereitschaft, sich einzubringen.“ Es bedeute mehr, als mitzuberaten oder mitzuentscheiden. Hierzu gehörten auch, zuzuhören, unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen und gemeinsam nach guten, tragfähigen Lösungen zu suchen. Synodale müssten auch Spannungen aushalten, Geduld bewahren und immer wieder den Blick auf das Wesentliche richten: „auf die Menschen, für die wir Verantwortung tragen, und auf den Auftrag, der uns anvertraut ist.“

Alle Synodalen brächten ihre je eigenen Begabungen, Erfahrungen und Berufungen mit. „Genau diese Vielfalt macht synodales Arbeiten lebendig und fruchtbar. Niemand muss alles können – aber gemeinsam können wir viel bewegen“, so Härtel.

Für die kommenden Jahre wünschte die Alterspräsidentin den Synodalen „Mut zu klaren Entscheidungen, Offenheit füreinander und Vertrauen darauf, dass Gottes Geist unser gemeinsames Ringen begleitet. Möge Ihr Dienst von Respekt, Hoffnung und einem wachen Herzen geprägt sein.“

 

Wahl des Synodenpräsidenten und des Präsidiums

Vor der Wahl des Präsidiums hat Bischof Thomas Adomeit offiziell die Synodentagung eröffnet und den 60 Synodalen zu ihrer Wahl bzw. zu ihrer Berufung gratuliert. Gleichzeitig erinnerte Adomeit die Synodalen daran, dass sie ihr Amt nicht als Vertreterin oder Vertreter einer "Kirchengemeinde A oder des Kirchenkreises B“ versehen würden, sondern ihnen werde die manchmal schwer zu tragende Bürde auferlegt, „für die Gesamtheit der Kirche – und damit vielleicht sogar auch gegen die Erwartungen der eigenen Gemeinde oder des eigenen Kirchenkreises zu sprechen und zu entscheiden“. Diese Entscheidungen müssten dann auch zu Hause vertreten werden.

Das werde nicht leicht, wie die Synodalen der früheren Synoden bestätigen könnten, so Adomeit. Auch seien die Herausforderungen, vor denen die oldenburgische Kirche stehe, nicht kleiner geworden, trotzdem die 49. Synode gut und erfolgreich gearbeitet habe.

Leitung bedeute zu entscheiden und es sei nicht möglich, es allen recht zu machen, sagte der Oldenburger Bischof.

„Wer ein synodales Amt übernimmt, darin übrigens durchaus verwandt mit anderen öffentlichen Ämtern in Politik und Gesellschaft, setzt sich der Kritik anderer aus“, mahnte Adomeit. „Sie dürfen, Sie sollen aber auch entscheiden.“ Das sei das Mandat der Synodalen, „dazu sind Sie gewählt, das ist Ihr Recht und Ihre Pflicht zugleich.“

Er sei zuversichtlich, betonte Bischof Adomeit, dass es der 50. Synode gelingen werde, dass die oldenburgische Kirche „eine gesellschaftlich relevante Akteurin bleibt. Sie wird wahrgenommen und redet hörbar und verstehbar von Gottes Wirken in dieser Welt. Sie nimmt ihren Auftrag in diakonischem Handeln, in der Bildungsarbeit, im Gottesdienst, in der Seelsorge und auch mit dem Blick über den Tellerrand weltweit wahr. Sie ist auf dem Weg der Einen Kirche Jesu Christi. Dabei helfen Sie mit. Danke schon jetzt für Ihre Bereitschaft dazu.“
 

 

Chris Schellstede zum Präsidenten der 50. Synode gewählt

Mit großer Mehrheit haben die Synodalen Chris Schellstede zum Präsidenten der 50. Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg gewählt. Der 25-Jährige aus Nordenham war der einzige Kandidat und gehört seit November 2022 der Synode der oldenburgischen Kirche an. Schellstede erhielt 49 Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und vier Enthaltungen.

In seiner Vorstellung betonte Chris Schellstede, dass ihm eine Kirche am Herzen liege, die gesellschaftlich präsent sei und die Haltung zeige, ohne moralisch zu belehren. Eine Kirche, „die geistlich, theologisch verwurzelt bleibt und daraus den Mut schöpft sich zu verändern. Eine Kirche, die jungen Menschen nicht nur zuhört, wenn sie bleiben sollen oder es gerade gut passt, sondern sie ernsthaft beteiligt. Und eine Kirche, die die Erfahrung älterer Generationen nicht verwaltet, sondern wertschätzt und einbindet.“

Ihn treibe die Überzeugung an, so Schellstede, „dass wir als Kirche mehr können, als wir uns manchmal zutrauen. Dass wir nicht nur verwalten sollten, was weniger wird, sondern auch gestalten müssen, was bleibt und was kommen wird. Ich habe erlebt, wie viel Kirche Menschen geben kann und wie gut sie tut. Aber auch wie frustrierend sie manchmal sein kann und wie schmerzhaft es ist, wenn sie hinter ihren eigenen Möglichkeiten zurückbleibt.“

Die Synode sei als Kirchenparlament ein Ort der Meinungsvielfalt, der Auseinandersetzung und der gemeinsamen Suche nach tragfähigen Wegen. Dafür brauche es eine Leitung, die moderiere, verbinde, zuhöre und auch unbequeme Fragen nicht scheue. Für diesen Leitungsstil stehe er, so Chris Schellstede.

Vor der oldenburgischen Kirche liegen laut Schellstede große Herausforderungen wie sinkende Mitgliederzahlen, weniger werdende finanzielle Ressourcen, die Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt, die Klimakrise, Vertrauensverlust und gesellschaftliche Veränderungen. Er weigere sich aber zu glauben, „dass Schrumpfung gleichbedeutend ist mit Bedeutungslosigkeit. Kirche ist nicht dann am stärksten, wenn sie möglichst groß ist, sondern wenn sie klar weiß, wofür sie steht.“

Verantwortung zu übernehmen bedeute, Räume zu schaffen, in denen gute Entscheidungen gemeinsam wachsen könnten. „Denn die nächsten Jahre und die Entscheidungen, die wir als Synode treffen werden müssen, werden mit Sicherheit nicht einfach. Und wir werden mit Sicherheit auch nicht immer einer Meinung sein. Doch was uns alle immer wieder eint, ist unser Glaube und dass uns diese Kirche nicht egal ist.“ Deswegen kandidiere er für das Amt des Präsidenten der Synode der oldenburgischen Kirche.

Chris Schellstede (25) stammt gebürtig aus Nordenham und ist seit Februar 2024 Vorstands- und Bildungsreferent bei der Deutschen KlimaStiftung. Nach dem Fachabitur am Gymnasium Nordenham (2019) hat Schellstede einen Bundesfreiwilligendienst (2019 – 2021) absolviert und danach eine Ausbildung zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit beim Klimahaus Bremerhaven (August 2021 bis Januar 2024). Seit November 2022 gehört er der Synode der oldenburgischen Kirche an, seit Juni 2024 ist er Kirchenältester der Kirchengemeinde Blexen. Von 2019 bis 2023 war er Vorsitzender der Evangelischen Jugend Oldenburg (ejo). Weiterhin hat Schellstede eine Ausbildung zum Predigtlektor der oldenburgischen Kirche absolviert.

 

Wahl von Vizepräsident*innen und Schriftführer*innen

Als Vizepräsidentin bzw. Vizepräsidenten wählte die Synode Marylou Segebade (25 Jahre aus Wüsting) und Pfarrer Nico Szameitat (50 Jahre aus Oldenburg). Als Schriftführer*innen wurden einstimmig Jule Stamer (22 aus Oldenburg), Jutta Wilhelms (65 Jahre aus Schortens) und Jost Richter (67 Jahre aus Elsfleth) gewählt. Zusammen mit Synodenpräsident Chris Schellstede bilden diese Synodalen das Präsidium der 50. Synode.

Verpflichtung des Präsidenten und der Synodalen

Nach der Wahl des Präsidiums wurde Chris Schellstede als neuer Präsident von Bischof Thomas Adomeit verpflichtet. Im Anschluss folgte das Gelöbnis der Synodalen und die Verpflichtung durch Synodenpräsident Chris Schellstede.

Wahl in den Geschäftsausschuss

In den Geschäftsausschuss der Synode der oldenburgischen Kirche wählten die Synodalen:

Theologisches Mitglied: Kreispfarrerin Birte Wielage (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land)

Nichttheologische Mitglieder: Uta Keller (Kirchenkreis Ammerland), Rüdiger Schaarschmidt (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Tobias Frick (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Almut Härtel (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Jost Richter (Kirchenkreis Wesermarsch) 

und als berufenes Mitglied: Dr. Michael Jonas

Weiterhin gehört Synodenpräsident Chris Schellstede dem Geschäftsausschuss an.
 

 

Wahl der synodalen Mitglieder des Gemeinsamen Kirchenausschusses

Zwischen den Synodentagungen wird die Synode durch den Gemeinsamen Kirchenausschuss (GKA) vertreten. Der GKA arbeitet mit dem Oberkirchenrat zusammen an den Aufgaben der Leitung und Verwaltung der Kirche nach den Bestimmungen der Kirchenordnung.

Der GKA nehme die Verantwortung für die Behandlung grundsätzlicher Aufgaben der Kirche wahr, solange die Synode nicht tage, betonte Bischof Thomas Adomeit im Vorfeld der Wahl der synodalen GKA-Mitglieder. Er plane und betreibe unter Wahrung der Rechte der Synode notwendig werdende Veränderungen und bereite entsprechende Beschlüsse vor. Zudem seien eine Reihe von Personalentscheidungen zu treffen. Darüber hinaus sei der GKA Beirat für das Projekt Zukunftsfähigkeit der oldenburgischen Kirche, so Adomeit.

„Im Gemeinsamen Kirchenausschuss werden weitreichende Entscheidungen getroffen, die Wege von Entscheidung hin zur Umsetzung sind kurz, sodass schnell die Folgen des Tuns erkennbar sind. Das macht Freude“, sagte Adomeit. Er wünsche sich einen GKA, „der sich traut, Entscheidungen zu treffen und zu tragen, der auch in der Synode erkennbar GKA bleibt, denn er hat die Synode ja unter der Zeit vertreten, der dort z. B. für Rückmeldungen auch zum GKA-Bericht befragbar ist.“

Mitglieder im Gemeinsamen Kirchenausschuss sind: 
Bischof Thomas Adomeit sowie die vier Mitglieder des Oberkirchenrates (Oberkirchenrätin Gudrun Mawick, Oberkirchenrat Lars Dede, Oberkirchenrat Sebastian Groß und Oberkirchenrat Hauke Smoor), Synodenpräsident Chris Schellstede sowie zwei theologische und drei nichttheologische Vertreterinnen bzw. Vertreter der Synode, die ebenfalls während der konstituierenden Tagung gewählt wurden. „Die Synodalen haben also eine Mehrheit im GKA, damit der synodale Wille zwischen den Tagungen erkennbar bleibt“, betonte Bischof Thomas Adomeit.

Zusätzlich zu Synodenpräsident Chris Schellstede wurden als synodale Mitglieder in den Gemeinsamen Kirchenausschuss gewählt:

Nichttheologische Mitglieder: Claudia Reetz (Berufene), Petra Holzapfel-Sperling (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land) und Ina von Deetzen (Kirchenkreis Ammerland)

sowie als theologische Mitglieder: Pfarrerin Anke Stalling (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven) und Kreispfarrerin Birte Wielage (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land) 

Als stellvertretende Mitglieder wurden gewählt: 
Stellvertretende nichttheologische Mitglieder: Ulrike Cepin (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Anna Feuerhake (Kirchenkreis Ammerland), Ute Kohring (Kirchenkreis Oldenburg Stadt) und Rüdiger Schaarschmidt (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven)

und als stellvertretende theologische Mitglieder: Pfarrerin Anette Domke (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland) und Kreispfarrerin Christiane Geerken-Thomas (Kirchenkreis Wesermarsch).

Als zweite Stellvertreterinnen und Stellvertreter wurden gewählt:
Zweite stellvertretende nichttheologische Mitglieder: Almut Härtel (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Dr. Michael Jonas (Berufener), Christian Viebach (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven) und Jutta Wilhelms (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven)

und als zweite stellvertretende theologische Mitglieder: Kreispfarrer Torsten Maes (Kirchenkreis Oldenburg Stadt) und Pfarrer Nico Szameitat (Kirchenkreis Oldenburg Stadt).
 

 

Bildung der Ausschüsse

Nach § 12 der Geschäftsordnung für die Synode der oldenburgischen Kirche werden folgende  Ausschüsse gebildet:

1. Ausschuss für theologische und liturgische Fragen, Schöpfungsverantwortung, Mission

und Ökumene

2. Rechts- und Verfassungsausschuss

3. Finanz- und Personalausschuss

4. Ausschuss für Gemeindedienst, Seelsorge und Diakonie

5. Ausschuss für Jugend, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit

6. Rechnungsprüfungsausschuss

Die Synodalen stimmten der Bildung dieser Ausschüsse zu.

Wahl in die Ausschüsse der Synode

 

Da die wesentliche Arbeit des Kirchenparlaments in Ausschüssen geschieht und dort in der Regel die Themen und Vorlagen vorberaten werden, hat die Synode ihre Ausschüsse neu gebildet und besetzt. Dazu gehörten auch der Kirchensteuerbeirat, der über die Vergabe und Verteilung der Kirchensteuermittel an die Gemeinden berät, und der Wahlausschuss für das Bischofs- und Oberkirchenratsamt.
Weiterhin erfolgte die Wahl in das Visitationsteam für Kirchenkreise, Einrichtungen und Werke und Arbeitsbereiche der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, den Beirat für Kirchenmusik, den Aufsichtsrat des Diakonischen Werkes der oldenburgischen Kirche, die Wahl einer Vertrauensperson für Ehrenamtliche sowie für weitere Gremien.

In die synodalen Ausschüsse wurden folgende Mitglieder entsandt:

Ausschuss für theologische und liturgische Fragen, Schöpfungsverantwortung, Mission und Ökumene

Theologische Mitglieder: Pfarrer Lars Löwensen (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Pfarrer Henry Burow (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Pfarrerin Anke Stalling (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Pfarrer Dr. Oliver Dürr (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Pfarrerin Sonja Brockmann (Kirchenkreis Oldenburg Stadt) und Pfarrerin Susanne Stephan (Kirchenkreis Wesermarsch)

Nichttheologische Mitglieder: Uta Keller (Kirchenkreis Ammerland), Ina von Deetzen (Kirchenkreis Ammerland), Frank Metzing (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Philipp Hoffmann (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Kreiskantor Florian Kubiczek (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Ulrike Cepin (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Ellen Köncke (Kirchenkreis Wesermarsch)

Rechts- und Verfassungsausschuss

Theologische Mitglieder: Kreispfarrerin Birte Wielage (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Pfarrerin Anette Domke (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Pfarrer Dr. Oliver Dürr (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Kreispfarrerin Christiane Geerken-Thomas (Kirchenkreis Wesermarsch)

Nichttheologische Mitglieder: Meike Bruns (Kirchenkreis Ammerland), Anna Feuerhake (Kirchenkreis Ammerland), Holger Heinrich (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Philipp Hoffmann (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Marion Winkel-Fiedelak (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Ulrike Cepin (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Tobias Frick (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Jost Richter (Kirchenkreis Wesermarsch)

Berufene:  Dr. Ivo Joswig

Finanz- und Personalausschuss

Theologische Mitglieder: Pfarrerin Dr. Hanna Keese (Kirchenkreis Ammerland), Pfarrer Thomas Meyer (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Kreispfarrer Torsten Maes (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Pfarrer Nico Szameitat (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Kreispfarrerin Christiane Geerken-Thomas (Kirchenkreis Wesermarsch)

Nichttheologische Mitglieder:  Anna Feuerhake (Kirchenkreis Ammerland), Helge Treiber (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Rüdiger Schaarschmidt (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Christian Viebach (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Almut Härtel (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Claudia Langenbach (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Ellen Köncke (Kirchenkreis Wesermarsch

Berufene: Claudia Reetz

Ausschuss für Gemeindedienst, Seelsorge und Diakonie

Theologische Mitglieder: Pfarrerin Luisa Böhmen (Kirchenkreis Ammerland), Pfarrerin Julia Klein (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Pfarrerin Natascha Faull (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Pfarrerin Doris Möllenberg (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Pfarrerin Anette Domke (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Pfarrerin Susanne Stephan (Kirchenkreis Wesermarsch)

Nichttheologische Mitglieder: Hannah Testa (Kirchenkreis Ammerland), Helmut Blauth (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Helge Treiber (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Jutta Wilhelms (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Kreiskantor Florian Kubiczek (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Diakonin Steffi Gariseb (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Kirchenmusiker Lukas Henke (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Kirchenmusikdirektor Gebhard von Hirschhausen (Kirchenkreis Wesermarsch)

Berufene: Prof. Dr. Michael Freitag

Ausschuss für Jugend, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit

Theologische Mitglieder: Kreispfarrerin Christiane Geerken-Thomas (Kirchenkreis Wesermarsch)

Nichttheologische Mitglieder: Uta Keller (Kirchenkreis Ammerland), Sarah Kruse (Kirchenkreis Ammerland), Klaus Flaake (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Frank Metzing (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Marylou Segebade (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Sönke Carstens (Kirchenkreis Friesland- Wilhelmshaven), Lotte Heidenreich (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Christian Viebach (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Karsten Boll (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Diedrich Ahlfeldt (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Tabea Brand (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Ute Kohring (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Jost Richter (Kirchenkreis Wesermarsch)

Berufene: Jule Stamer

Rechnungsprüfungsausschuss

Nichttheologische Mitglieder: Dr. Jost Richter (Kirchenkreis Wesermarsch), Diedrich Ahlfeld (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Ina von Deetzen (Kirchenkreis Ammerland), Hans-Jürgen Knuth (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land)

Berufenes Mitglied: Dr. Michael Jonas

 

Die neu gewählten synodalen Ausschüsse werden auf ihren ersten Sitzungen inn den kommenden Wochen die jeweiligen Vorsitzenden wählen. 

Bildung des Wahlausschusses für das Bischofs- und Oberkirchenratsamt

Dem Wahlausschuss gehören zwei theologische und fünf nichttheologische aus der Mitte der Synode gewählte Mitglieder, von denen einer der Präsident/Präsidentin der Synode sein muss (gem. § 2 BischofG), an.

Nichttheologische Mitglieder: Anna Feuerhake (Kirchenkreis Ammerland), Klaus Flaake (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Steffi Gariseb (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Ellen Köncke (Kirchenkreis Wesermarsch) sowie Synodenpräsident Chris Schellstede (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven).

Theologische Mitglieder: Pfarrer Lars Löwensen (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land) und Kreispfarrer Torsten Maes (Kirchenkreis Oldenburg Stadt).

 

 

Wahl in den Kirchensteuerbeirat

Gemäß § 2 des Zuweisungsgesetzes bildet die Synode einen Kirchensteuerbeirat, der die ihm zugewiesenen Aufgaben frei von Weisungen wahrnimmt.

Der Kirchensteuerbeirat besteht aus zwölf Mitgliedern, die von der Synode aus ihrer Mitte gewählt werden und von denen nicht mehr als fünf Pfarrerinnen und Pfarrer sein sollen. Jeder Kirchenkreis muss im Kirchensteuerbeirat mit zwei Mitgliedern vertreten sein.

Nichttheologische Mitglieder: Hannah Testa (Kirchenkreis Ammerland), Petra Holzapfel- Sperling (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Hans-Jürgen Knuth (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Philipp Hoffmann (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Marion Winkel-Fiedelak (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven), Florian Kubiczek (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Claudia Langenbach (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland), Ute Kohring (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Björn Thümler (Kirchenkreis Wesermarsch) und Jost Richter (Kirchenkreis Wesermarsch).

Theologische Mitglieder: Kreispfarrer Dr. Urs-Ullrich Muther (Kirchenkreis Ammerland) und Pfarrer Nico Szameitat (Kirchenkreis Oldenburg Stadt).
 

 

Wahl in das Visitationsteam für die Visitation von Kirchenkreisen, Einrichtungen und Werken und Arbeitsbereichen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Wahl in das Visitationsteam für die Visitation von Kirchenkreisen, Einrichtungen und Werken und Arbeitsbereichen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Gemäß § 17 Abs. 1 der Visitationsordnung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg sind von der Synode in der konstituierenden Sitzung vier nichttheologische Mitglieder und zwei theologische Mitglieder in das Visitationsteam für die Visitation von Kirchenkreisen, Einrichtungen und Werken und Arbeitsbereichen in Oldenburg zu wählen. Für jedes Mitglied ist ein stellvertretendes Mitglied zu wählen.

In das Visitationsteam für die Visitation von Kirchenkreisen, Einrichtungen und Werken und Arbeitsbereichen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg wurden gewählt:

Nichttheologische Mitglieder: Klaus Flaake (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land), Uta Keller (Kirchenkreis Ammerland), Sarah Kruse (Kirchenkreis Ammerland) und Jutta Wilhelms (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven)

Theologische Mitglieder: Pfarrerin Natascha Faull (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven) und Pfarrerin Dr. Hanna Keese (Kirchenkreis Ammerland)

Als stellvertretende Mitglieder wurden gewählt: 
Stellvertretende nichttheologische Mitglieder: Ulrike Cepin (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Almut Härtel (Kirchenkreis Oldenburger Münsterland) und Dr. Ivo Joswig (Berufener)

und als stellvertretendes theologisches Mitglied: Kreispfarrer Dr. Urs-Ullrich Muther (Kirchenkreis Ammerland)
 

Wahl in den Beirat für Kirchenmusik

Gemäß § 11 Abs. 3 d des Kirchengesetzes über den kirchenmusikalischen Dienst in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg (Kirchenmusikgesetz – KiMuG) sind von der Synode drei Mitglieder der Synode, davon eine Theologin oder ein Theologe in den Beirat für Kirchenmusik zu wählen.

Der Beirat berät und unterstützt die kirchenmusikalisch Verantwortlichen. Er wird bei der Berufung einer Landeskirchenmusikdirektorin oder eines Landeskirchenmusikdirektors zuvor gehört.

Die Amtszeit des Beirates für Kirchenmusik umfasst die Dauer der Amtsperiode der Synode.

In den Beirat für Kirchenmusik wurden gewählt: 

Nichttheologische Mitglieder: Meike Bruns (Kirchenkreis Ammerland) und Holger Heinrich (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land)

Theologisches Mitglied: Pfarrer Nico Szameitat (Kirchenkreis Oldenburg Stadt).
 

 

Wahl einer Vertrauensperson für Ehrenamtliche

Nach § 5 des Kirchengesetzes über den Dienst, die Begleitung und die Fortbildung von Ehrenamtlichen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg (Ehrenamtsgesetz - EAG) hat die Synode eine ehrenamtlich tätige Person zur Vertrauensperson für Ehrenamtliche zu wählen. An diese Vertrauensperson können sich Ehrenamtliche in sie betreffenden Angelegenheiten wenden. Außerdem berichtet die Vertrauensperson der Synode über Umsetzung und Auswirkungen dieses Gesetzes.

Zur Vertrauensperson für Ehrenamtliche wurde gewählt:  Christian Viebach (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven).

 

Wahl in den Aufsichtsrat des Diakonischen Werkes der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg e.V.

Gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 3 der Satzung des Diakonischen Werkes der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg e.V. sind von der Synode zwei Mitglieder in den Aufsichtsrat des Diakonischen Werkes der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg e.V. zu berufen.

Bei der Bestimmung der Aufsichtsratsmitglieder soll darauf geachtet werden, dass im Aufsichtsrat fachspezifische, theologisch-diakonische, ökonomische und juristische Kenntnisse vertreten sind.

Die Amtszeit des Aufsichtsrates beträgt sechs Jahre (er bleibt solange im Amt, bis ein neuer Aufsichtsrat bestellt ist). In begründeten Ausnahmefällen kann als Aufsichtsrat auch bestellt werden, wer im Zeitpunkt seiner Wahl das 65. Lebensjahr vollendet hat.

Mitglieder des Aufsichtsrates des Vereins dürfen nicht in einem Beschäftigungsverhältnis zum Verein oder zu einer Einrichtung/Körperschaft stehen, an der der Verein beteiligt ist. 

In den Aufsichtsrat des Diakonischen Werkes der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg e.V. wurden gewählt:
Petra Holzapfel-Sperling (Kirchenkreis Delmenhorst/Oldenburg Land) und Rüdiger Schaarschmidt (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven).

Wahl in den Beirat zur Prävention von und Intervention bei sexualisierter Gewalt

Gemäß §11 Absatz 5 des Kirchengesetzes der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zum Schutz vor sexualisierter Gewalt ist ein Beirat zur Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt einzurichten.

Er besteht aus sieben Mitgliedern und wird alle sechs Jahre neu gewählt.

Gewählt wurden in den Beirat zur Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt:

Pfarrerin Luisa Böhmen (Kirchenkreis Ammerland), Meike Bruns (Kirchenkreis Ammerland), Ulrike Cepin (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Lukas Henke (Kirchenkreis Oldenburg Stadt), Ute Kohring (Oldenburg Stadt) und Rüdiger Schaarschmidt (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven).

Bestellung in den Rat der Konföderation ev. Kirchen in Niedersachsen

Der Rat der Konföderation wurde zum 1. Januar 2021 neu gebildet. Auf Grund des Vertrags über die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen sind zwei Mitglieder und zwei Stellvertretende aus der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zu bestellen. 

Die Synode bestellte Oberkirchenrat Hauke Smoor als Mitglied in den Rat der Konföderation ev. Kirchen in Niedersachsen. Smoor ist seit Anfang Februar 2026 Leiter des Dezernats Recht der oldenburgischen Kirche. Stellvertreterin ist weiterhin Lena Oltmann.

Mitglied des Rates ist weiterhin Bischof Thomas Adomeit, die Stellvertretung hat Oberkirchenrätin Gudrun Mawick inne. Seit Januar 2021 ist Bischof Adomeit auch Vorsitzender des Rates der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen.
 

Wahl eines Mitgliedes in das Vergabegremium des Personalentwicklungsfonds

Aufgrund der 2023 beschlossenen „Kriterien und Verfahren für einen Personalentwicklungsfonds als Nachfolge des Beschäftigungsfonds“ ist ein Mitglied aus der Synode in das Vergabegremium zu wählen.

In das Vergabegremium des Personalentwicklungsfonds wurde gewählt: 
Philipp Hoffmann (Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven)

Behandlung der Anträge und Eingaben an die 49. bzw. 50. Synode

Diakonisches Werk
Die Synodalen haben beschlossen, die Empfehlung der 49. Synode zum Verfahren der Beschäftigung mit der Frage der Neustrukturierung des Diakonischen Werks der oldenburgischen Kirche an den Ausschuss für Gemeindedienst, Seelsorge und Diakonie zu überweisen. Auf der 1. Tagung der 50. Synode soll hierzu berichtet werden.

Queere Christinnen
Die 50. Synode hat die Überweisung aus der 49. Synode angenommen und die Eingabe 43 „Queere Christ*innen“ den entsprechenden Ausschüssen der 50. Synode zur Beratung zugewiesen.

Schutzkonzept
Die Synode hat weiterhin beschlossen, die Beratungen zum Schutzkonzept der Synode an das Synodenpräsidium zu verweisen.

Weiterentwicklung des Ev. Bildungshauses 
Die Synode hat beschlossen, der Bitte der 49. Synode zum Verfahren der Beschäftigung mit der Frage der Weiterentwicklung des Ev. Bildungshauses dahingehend zu entsprechen, dass diese an den Ausschuss für Jugend, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit überwiesen wird. Auf der 1. Tagung der 50. Synode im Mai 2026 soll hierzu berichtet werden.

 

Festgottesdienst zur Amtseinführung

Im Anschluss an die konstituierende Tagung der 50. Synode wurden die Synodalen am Samstagnachmittag in einem Festgottesdienst in der Friedenskirche in Fedderwardergroden von Bischof Thomas Adomeit in ihr Amt eingeführt.

In seiner Predigt (Lukas 9,57–62) betonte Bischof Adomeit, dass die Einsegnung der neuen Synodalen sehr wichtig sei. Sie sei nicht nur ein schöner Schluss und nicht nur ein feierlicher Übergang, sondern eine geistliche Klarstellung: „Die Synodalen gehen nicht einfach als Gewählte in ihre Arbeit, sondern als Gesegnete. Das heißt: Sie sollen diesen Weg nicht so gehen, als müssten sie ihn aus eigener Kraft allein bestehen; sie sollen diese Verantwortung nicht tragen, als hinge alles nur an ihnen; und sie sollen sich nicht selbst zum Maß aller Dinge machen. Sondern sie sollen wissen: Gott geht mit, Christus ruft, und der Segen trägt.“

Am Ende stehe nicht zuerst das, was beschlossen, gewählt oder protokolliert worden sei. Am Ende stehe der Segen Gottes. Darum gelte den neu und wiedergewählten Synodalen: „Gehen Sie in diese Arbeit nicht mit Selbstgewissheit, sondern mit Vertrauen; nicht im Gefühl, alles im Griff zu haben, sondern im Wissen, dass Christus vorangeht; nicht mit dem Blick zurück, sondern mit der Hand am Pflug“, so Adomeit.

Im Anschluss an die Predigt sprachen Bischof Thomas Adomeit und Oberkirchenrat Lars Dede jeder/jedem einzelnen Synodalen den Segen Gottes zu.

Entpflichtung von langjähriger Synodenpräsidentin Sabine Blütchen

Im Festgottesdienst am Samstagnachmittag wurde auch die bisherige Synodenpräsidentin Sabine Blütchen von Bischof Thomas Adomeit entpflichtet.

Sabine Blütchen hat die Synode der oldenburgischen Kirche seit Januar 2008 geleitet und war in dieser Funktion auch Mitglied des Gemeinsamen Kirchenausschusses.

Über sehr viele Jahre habe Blütchen das Gesicht dieser Synode entscheidend mitgeprägt, so Adomeit. 30 Jahre sei sie Mitglied der Synode der oldenburgischen Kirche gewesen, 18 Jahre lang ihre Präsidentin. Das sei eine außerordentliche Wegstrecke.

„Wir nehmen heute Abschied mit großem Respekt, mit herzlichem Dank und mit hoher Wertschätzung“, betonte Bischof Adomeit. Sabine Blütchen habe das anspruchsvolle Ehrenamt als Synodenpräsidentin „mit profunder Kenntnis der oldenburgischen Kirche, mit viel Herzblut und mit beeindruckendem Engagement ausgefüllt. Mit deiner kompetenten Art und deiner souveränen Weise hast du immer dafür gesorgt, dass wichtige Weichenstellungen gut vorbereitet und unter Abwägen aller Argumente vorgenommen werden konnten. Für die Belange deiner Kirche warst du immer ansprechbar. Du hast Ehrenamtliche und Hauptamtliche zur gemeinsamen Leitung der Kirche ermutigt. Für den Oberkirchenrat und auch für mich als Bischof warst du darin eine verlässliche Partnerin“, so Adomeit.

„Man spürte deinem Dienst an, was dich geprägt hat: Klarheit im Denken, Besonnenheit im Handeln, Aufmerksamkeit für Verfahren und zugleich ein gutes Gespür für Menschen. Du konntest leiten, ohne dich in den Vordergrund zu spielen. Du konntest ordnen, ohne zu verhärten. Du konntest unterschiedliche Stimmen hören und zusammenführen. Das ist viel. Und das ist kostbar.“

In die langjährige Amtszeit von Sabine Blütchen seien wichtige und zum Teil weitreichende Entscheidungen für die oldenburgische Kirche gefallen. „Etwa die Möglichkeit, gleichgeschlechtliche Paare zu trauen, ebenso wichtige Weichenstellungen beim Klimaschutz und zugleich auch schmerzliche, aber notwendige Entscheidungen im Blick auf die Zukunftsfähigkeit unserer Kirche.“ Blütchen hat laut Adomeit diese Prozesse nicht beschönigt, aber geholfen, sie zu gestalten. „Du hast geholfen, dass schwierige Fragen nicht zerredet, sondern verantwortlich beraten wurden. Und du hast mit dafür gesorgt, dass unsere Kirche auch in herausfordernden Zeiten handlungsfähig blieb.“

Das gelte auch ausdrücklich für die Zeit der Corona-Pandemie. So habe Blütchen die Synode in das digitale Zeitalter geführt: digitale Abstimmungen, digitale Vorlagen, neue Abläufe und Verfahren. Auch darin zeige sich Leitung: „nicht nur Bewährtes zu schützen, sondern in veränderter Lage Wege zu finden, auf denen Verantwortung weiter wahrgenommen werden kann“, so Bischof Thomas Adomeit.

Sabine Blütchen (72) war seit 1996 Mitglied der Synode der oldenburgischen Kirche und seit Januar 2008 Synodenpräsidentin. Gebürtig stammt Blütchen aus Neumünster (Schleswig-Holstein). Sie ist Mutter eines erwachsenen Sohnes und lebt mit ihrem Mann in Oldenburg. Nach dem Jurastudium in Kiel und Berlin hat sie zunächst als Rechtsanwältin in Berlin gearbeitet. In den Jahren von 1992 bis 1997 war sie Dozentin an der Handwerkskammer und der Logopädischen Lehranstalt in Oldenburg. Von 1997 bis zu ihrem Ruhestand war sie in Oldenburg als Rechtsanwältin und Mediatorin tätig.

2009 wurde Blütchen zusätzlich Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und arbeitete dort im Beirat des EKD-Zentrums Qualitätsentwicklung im Gottesdienst mit. In der 12. Synode der EKD gehörte sie dem Präsidium an und verstand sich dort als „Vertreterin der kleineren EKD-Gliedkirchen“. Blütchen ist weiterhin Mitglied der 13. EKD-Synode. 

Präses der Bremischen Evangelischen Kirche dankt Blütchen für enge Zusammenarbeit
Maria Esfandiari, seit Mai 2025 Präses der Bremischen Evangelischen Kirche, dankte für die enge Zusammenarbeit beider Kirchen in den letzten Jahren. Dies sei auch ein Verdienst von Sabine Blütchen. „Als eine der Nachbarkirchen Oldenburgs konnten wir in den vergangenen Jahren von eurer Erfahrung, eurer Klarheit und eurem großen Gestaltungswillen profitieren“, so Esfandiari in ihrem Grußwort.

Sabine Blütchen habe eindrucksvoll gezeigt, „dass Veränderung auch nach vielen Jahren im Amt möglich ist. Dafür danke ich dir im Namen der Bremischen Evangelischen Kirche. Für dein großes Engagement, für deine Erfahrung und für deine Offenheit im Gespräch.“

Kronenkreuz der Diakonie in Gold für Sabine Blütchen
Pfarrer Dr. Friedrich Ley, Theologischer Vorstand des Diakonischen Werks der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg dankte Sabine Blütchen für ihr herausragendes Engagement für die oldenburgische Kirche und auch die Diakonie im Oldenburger Land. Die Begegnungen hätten immer in großer Wertschätzung und auf Augenhöhe stattgefunden. Als Dank überreichte Ley das Kronenkreuz der Diakonie in Gold an Sabine Blütchen als Zeichen des Dankes und der Anerkennung.
 

Abschluss der Synodentagung

Mit dem Gottesdienst zur Einsegnung der Synodalen endete die konstituierende Tagung der 50. Synode am Samstagnachmittag.

Die erste Tagung wird dann vom 28. bis 30. Mai 2026 in der Evangelischen Heimvolkshochschule in Rastede stattfinden.

Von der konstituierenden Tagung der 50. Synode berichteten Birgit Blank, Esben Fest, Dirk-Michael Grötzsch, Sabine Schlösser, Lucas Söker und Meral van Loo.

Bilder von der konstituierenden Tagung der 50. Synode