Das Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim startet im Herbst eine neue Veranstaltungsreihe zum Thema Tod. An vier Thementagen beleuchten Experten kulturelle, philosophische, medizinische und persönliche Aspekte des Sterbens.
Hildesheim (epd). Das Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim widmet sich im Herbst in einer neuen Veranstaltungsreihe dem Thema Sterben und Trauer. Das Format «ThemenZeit» startet am Mittwoch (28. Oktober) unter dem Titel «Was bleibt. Zeit - Leben - Tod», wie das Museum mitteilte. An vier Tagen beleuchten Vorträge und Diskussionsrunden das Sterben in unterschiedlichen Zeiten und Kulturen.
Zum Auftakt geht es den Angaben zufolge um den Umgang mit dem Leichnam sowie um die Konservierung prominenter Verstorbener wie Lenin, Mao oder Eva Perón. Zudem werde diskutiert, ob menschliche Überreste in Museen gezeigt werden sollten, hieß es. Am 4. November stehen altägyptische Bestattungsrituale anhand von Gräbern der Nekropole von Memphis sowie Formen des Erinnerns im antiken Rom im Mittelpunkt.
Vorträge zu Trauer und Medizin
Die beiden folgenden Termine widmen sich persönlichen und naturwissenschaftlichen Zugängen. Am 11. November stehen Formen der Trauerbewältigung und antike Vorstellungen aus Mesopotamien auf dem Programm. Der letzte Thementag am 18. November befasst sich mit dem Tod in der Medizin sowie mit Organ- und Körperspenden.