Das Landesmuseum Kunst und Kultur Oldenburg widmet sich dem Wandel von Landschaftsdarstellungen. Die Schau schlägt eine Brücke von historischen Gemälden bis zu moderner Videokunst.
Oldenburg (epd). Das Oldenburger Landesmuseum für Kunst und Kultur zeigt ab dem 10. Oktober Landschaftsdarstellungen aus den vergangenen fünf Jahrhunderten. In der Ausstellung «Weltbilder im Wandel. Landschaften von Arkadien bis Anthropozän» treffen historische Gemälde und Zeichnungen auf moderne Videokunst und Installationen, wie das Museum am Donnerstag mitteilte. Zu sehen sind unter anderem Werke von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Erich Heckel und Gerhard Richter sowie zeitgenössische Arbeiten. Die Schau endet am 7. Februar.
Die Ausstellung im Bibliotheksflügel des Oldenburger Schlosses greife zentrale Geisteshaltungen verschiedener Epochen auf, hieß es. Dabei werde eine Wechselwirkung sichtbar: Einerseits spiegelten die Kunstwerke von Landschaften das jeweilige Weltbild wider. Andererseits beeinflusse das ästhetische Erleben von Kunstwerken den Blick auf den realen Raum. Im Europa der Neuzeit zeige die Malerei höchst unterschiedliche Vorstellungen davon, welche Nutzen, Weisheiten oder auch Gefahren in der Natur verborgen sein könnten.
Ergänzt wird die Ausstellung nach Museumsangaben durch die interaktive Installation «Terra Futura». Das Publikum sei eingeladen, diese Landschaft mitzugestalten und eigene Visionen für eine Welt von morgen einzubringen. Neben Werken aus der museumseigenen Sammlung sind zeitgenössische Arbeiten von Kunstschaffenden wie Viktor Brim, Eline Kersten, Till Langschied sowie dem Duo Dorota Gaw da und Egl Kulbokait zu sehen.